Beschreibung

 

Pragmatische Inklusion: Förderschulwesen und Integration vernetzt in Ostbelgien

 

„Eine Schule für Alle“ – Wunschgedanke der Politik oder ist es tatsächlich möglich?  

Wie können Lernende mit besonderem Förderbedarf gezielt unterstützt und begleitet werden?  

Wie schaffen wir es, eine Ausgrenzung im Klassenzimmer zu vermeiden?  

  

Auf all diese Fragen, versucht man in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens Antworten zu finden.  

Schule und Schulsysteme sind im ständigen Wandel und müssen sich der Herausforderung stellen, mit einer sich immer schneller verändernden Gesellschaft und den Vorgaben aus Politik und Wirtschaft, Schritt zu halten.  

Das Zentrum für Förderpädagogik hat in seinem Leitbild verankert, dass jeder Mensch das uneingeschränkte Recht auf „Dazugehörigkeit“ hat.  

So sind in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit dem Unterrichtsministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft enorme Anstrengungen unternommen worden, die Grundgedanken der Inklusion und Integration in die Tat umzusetzen.  

Ein Netzwerk aus Fachkräften vertritt den inklusiven Gedanken, insofern die Bedürfnisse des Kindes und somit die Suche nach dem geeigneten Förderort im Mittelpunkt der pädagogischen Bemühungen stehen.  

Individuelle Förderung und die Vorbereitung jedes einzelnen Schülers auf die berufliche Zukunft stehen im Mittelpunkt der Ausbildung.  

Den Teilnehmern wird ein umfangreicher Überblick des Förderschulwesens in der Deutschsprachigen Gemeinschaft, sowie ein Einblick in eine integrative Schule gewährt.  

Weiter besteht für die Seminarteilnehmer die Möglichkeit, bei Hospitationen in den einzelnen Niederlassungen, sich ein Bild der Arbeit der Förderpädagogen, von Lehrern und Therapeuten zu machen.  

Es wird die Möglichkeit geboten, sich persönlich mit den Menschen vor Ort auszutauschen.  

Zum weiteren Programm gehören Expertenvorträge des Kompetenzzentrums, sowie Besuche in einer technischen Schule und der Hochschule der Deutschsprachigen Gemeinschaft.  

 

Ziele & Methodik

Ziel der Seminarwoche ist es, einen konkreten Einblick darüber zu geben, wie wir mit den Themen Integration und Inklusion in der Deutschsprachigen Gemeinschaft umgehen.

 

Das Zentrum für Förderpädagogik und die Politik haben in den letzten Jahren enorm viel in diese Themenbereiche investiert und haben mittlerweile einen Modellcharakter erarbeitet, der in Belgien und auch über die Landesgrenzen hinaus, immer mehr Beachtung findet.

 

Wir möchten unsere Erfahrungen teilen und allen interessierten Lehrern und Entscheidungsträgern dabei helfen, auch in ihren Niederlassungen auf diesem Gebiet Fortschritte zu erzielen.

 

Den Teilnehmern wird während der Seminarwoche ein umfangreiches Programm angeboten.

Auf dem Programm stehen Vorträge, Besuch der Autonomen Hochschule mit dem Schwerpunkt "Zusatzausbildung zum Förderlehrer", Besuch der Gemeinsamen Grundschule Bütgenbach (erste komplett integrative Grundschule Belgiens), Besuch des Time Outs, Besuch des differenzierten Unterrichts im Robert Schuman Institut, sowie Gesprächsrunden zum Thema.

Ein Gespräch mit dem Unterrichtsminister der DG ist ebenfalls vorgesehen.

Wir legen auch großen Wert auf den kulturellen Austausch unter den Kolleg*innen.

 

 

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Vertreter der untenstehenden Bereiche, die sich für die Seminarthemen interessieren, über gute Praktiken, Materialien und Methoden austauschen und sich darüber hinaus, in einer Partnerschaft engagieren möchten. 

Personen aus der Schulbildung, Förderschullehrer, Lehrer aus der beruflichen Bildung, Hochschule und Erwachsenenbildung 

 

Seminarort

Zentrum für Förderpädagogik 

Monschauer Straße 26 

4700 Eupen 

Belgien 

Tel.: 0032 87 329 330 

PIC-Nummer: 931295061 

 

Seminargebühr

Seminargebühr in Eupen: 690 € 

In dieser Gebühr sind die Vorträge, Hospitationen, alle anfallenden Transfers zu den verschiedenen Orten, kleine Snacks und Erfrischungsgetränke und Kaffee, sowie das Mittagessen am Dienstag und Freitag enthalten. 

 

Deckung der Kosten durch Erasmus+

Reisekosten: 

Diese werden in der Regel mit einer Pauschale je nach Entfernung gefördert.  Die Entfernungspauschale wird im Antragsformular genau berechnet. 

Die Aufenthaltskosten: 

Für den Aufenthalt gibt es pro Teilnehmer eine Tagespauschale. 

Die Seminargebühr: 

In der Regel werden 70 € pro Person und Seminartag erstattet. 

Die Seminargebühr kann aus den Tagessätzen der Seminargebühr, sowie der Organisationspausche bezahlt werden. 

Die Organisationspauschale: 

Es besteht die Möglichkeit eine Organisationspauschale pro Teilnehmer anzufragen.  

Bitte im Antragsformular unbedingt eintragen! 

 

Da es in jedem Land unterschiedliche Fördersätze gibt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es in jedem Fall ratsam ist, die Bestimmungen Ihrer Agentur zu beachten! 

 

Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen, wenn Sie am Seminar in Eupen teilnehmen? 

 

Anreise

Eupen liegt im deutschsprachigen Osten von Belgien, in Grenznähe zu Deutschland. 

Aachen ist in 20 Minuten mit dem Auto oder dem Bus zu erreichen. 

Die eigene Anreise können Sie für sich selbst planen und die Kosten ausrechnen. 

Für eine weitere Anreise stehen die Flughäfen von Düsseldorf (DUS) oder Köln-Bonn (CGN) zirka 100 km entfernt oder Brüssel zirka 135 km entfernt zur Verfügung. 

 

Hotelkosten

Unterbringungsmöglichkeiten finden Sie über die gängigen Buchungsportale. 

Wir können Ihnen gerne bei der Suche nach einer Unterbringung behilflich sein! 

 

Verpflegung vor Ort

Die Verpflegung vor Ort ist durch die Seminarteilnehmer selbst zu tragen. Das Mittagessen am Dienstag und am Freitag in der Schule ist in der Seminargebühr inbegriffen. 

 

Unverbindliche Voranmeldung

Zentrum für Förderpädagogik 

Thomas Fuhrmann 

Monschauer Straße 26 

B-4700 Eupen 

Tel.: 0032 87 329 335 

thomas.fuhrmann@zfp.be 

 

Mindestteilnehmeranzahl: 8 Personen 

Maximale Teilnehmeranzahl: 20 Personen 

 

 

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie in Eupen begrüßen dürfte! 

 

Thomas Furhmann

 

Thomas Fuhrmann 

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