ZIELE ZFP SEKUNDAR

 

Als langfristig angedachtes Ziel der Sekundarschule, sehen wir die bestmögliche berufliche Orientierung für jeden Schüler, d.h. einen reibungslosen Übergang von Schule zu Beruf/Beschäftigung, wenn möglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, wenn nötig in einem beschützten Rahmen. Dies geschieht ausgehend von den Ressourcen und Interessen eines jeden Schülers.
 
Ein anderer Schwerpunkt der Schule liegt darin, die Teilhabe jeden Schülers in der Gesellschaft zu fördern, sei es auf sozialer, kultureller oder politischer Ebene.
 
Zur Erreichung dieser Ziele werden individuelle Anpassungen und verschiedene innovative Projekte seitens der Fördersekundarschule umgesetzt.

 

Diese Ziele sind erreichbar durch:

Die berufliche Orientierung, welche für jeden Schüler individuell nach seinen Stärken und Interessen angepasst wird.
Learning by doing: Die Schüler absolvieren mehrere Praktika in verschiedenen Betrieben.
Kooperationsarbeit, welche für den Übergang Schule-Beruf von größter Bedeutung ist. Der professionelle Austausch zwischen externen Diensten wie z.B. ZAWM, DSL, ADG,… vereinfachen den Übergang in die Arbeitswelt.

 

 

 

BERUFLICHE ORIENTIERUNG

 

in der Fördersekundarschule des ZFP

 

KONTAKT:

Sozialdienst der Sekundarschule des ZFP

Monschauer Straße 26, 4700 Eupen
Tel.: +32 87 32 18 61

 

Kontaktpersonen:

 

Alizée Simonis

Jobcoach

alizee.simonis@zfp.be

Denise Rennertz

Integrationsberaterin und Sozialarbeiterin

denise.rennertz@zfp.be

Lisa Marie Koonen

Sozialarbeiterin

lisamarie.koonen@zfp.be

 

 

Allgemeine Zielsetzung

 

Gemeinsam mit dem Schüler wollen wir Schritt für Schritt in die Zukunft schauen und mit ihm/ ihr gemeinsam Interessen und Wünsche festlegen, Fähigkeiten und Stärken kennen lernen, erste Erfahrungen in der Arbeitswelt machen und entdecken welche Rahmenbedingungen individuell wichtig sind für jeden einzeln.

 

Jeder Schüler wird individuell begleitet auf dem Weg in seine berufliche Zukunft. Das Ziel ist die Vermittlung in eine Beschäftigung. Eine Perspektive nach der Schulzeit, ein Platz in der Gesellschaft.

 

Die berufliche Orientierung bietet unterschiedliche Bausteine an. Jeder Schüler hat die Möglichkeit auf alle Bausteine zugreifen zu können, muss dies allerdings nicht. Auch die Reihenfolge der Bausteine ist unterschiedlich. Die Vorgehensweise ist individuell unterschiedlich und angepasst an die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Schülers.

 

Die Bausteine werden angeboten und umgesetzt durch den Sozialdienst der Schule in Kooperation mit Kollegen, Eltern, anderen Diensten, Sozialbetrieben und Betrieben des Allgemeinen Arbeitsmarktes.

 

Bausteine der Beruflichen Orientierung

 

Baustein 1:

Die Schülerstartversammlung richtet sich an die Schüler, die den Prozess der Beruflichen Orientierung beginnen. Hier wird den Schülern das Konzept der Beruflichen Orientierung erklärt und sie erhalten eine Übersicht über die Möglichkeiten und Angebote des Sozialdienstes sowie umfassende Erklärungen zu den einzelnen Bausteinen.

 

Baustein 2:

Der Elterninformationsabend richtet sich an Eltern/ Erziehungsberechtigte. Hier wird den Schülern das Konzept der Beruflichen Orientierung erklärt und sie erhalten eine Übersicht über die Möglichkeiten und Angebote des Sozialdienstes sowie umfassende Erklärungen zu den einzelnen Bausteinen. Auch Perspektiven und Praxisbeispiele werden vorgestellt. In diesem Rahmen können Eltern natürlich auch Fragen stellen oder Einzeltermine anfragen. Einzeltermine sind immer möglich und richten sich nicht nach den offiziellen Elternsprechabenden.

Baustein 3:

Vorbereitend auf das erste Praktikum erarbeiten wir individuell mit den Schülern welche Interessen, Wünsche, Träume und Vorstellungen bereits bestehen im Hinblick auf berufliche Orientierung. Wir erarbeiten gemeinsam mit den Schülern wie, wann, wo das erste Praktikum starten soll und wer was unternehmen kann, damit ein erstes Praktikum realisiert werden kann. Anhand eines individuell gestalteten „Rahmenplans“ zur Beruflichen Orientierung starten wir und gehen gemeinsam die ersten Schritte in die Berufliche Zukunft. Dieser „Rahmenplan“ wird stetig erweitert, überprüft und mit allen Betroffenen besprochen. Der Schüler steht dabei immer im Mittelpunkt und seine Ziele, Gaben und Möglichkeiten sind die Basis für die gemeinsame Arbeit.

Baustein 4:

Angebot zum Thema Vorstellungsgespräch. Folgende Inhalte werden besprochen: Wo möchte ich mich bewerben; Wie wirke ich auf andere; Was ziehe ich an; Welche Fragen sind wichtig; Wie kann ich mich positiv präsentieren; Worauf muss ich achten,…

Baustein 5:

Jeder Schüler wird vor jedem Praktikum (ausgenommen Luxemburg) begleitet durch die zuständige Sozialarbeiterin zu einem Vorstellungstermin. Die Vorbereitung findet im Vorfeld in der Schule statt. Beim Vorstellungstermin geht es vor allem um das Kennenlernen der Arbeitsstelle, Kennenlernen der Kollegen und Vorgesetzten, Treffen von Vereinbarungen, sowie Organisatorische Absprachen.

Baustein 6:

Die Schüler erhalten durch das erste Praktikum die Möglichkeit außerhalb der Schule erste Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt  zu sammeln und einen ersten Einblick in unterschiedliche Arbeitsbereiche zu erhalten. Die Schüler haben durch das Praktikum die Möglichkeit sich zu erproben. Das Praktikum ist ein wichtiger Lernort für Schüler und bietet die Möglichkeit  außerhalb der Schule ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern. Auch lernen sie die Anforderungen der Berufswelt kennen. Im Praktikum werden arbeitsrelevante und soziale Fähigkeiten trainiert.

Baustein 7:

Jeder Schüler wird nach dem Praktikum evaluiert. In der Praktikumsbilanz erhält die zuständige Sozialarbeiterin eine Rückmeldung zum Verlauf des Praktikums. Sie erhält weitere Indizien zur weiteren Vorgehensweise für die Berufliche Orientierung. Die Eltern können am Bilanztermin teilnehmen, müssen allerdings nicht. Die zuständige Sozialarbeiterin informiert die Eltern telefonisch, im Einzelgespräch oder durch den Praktikumsbericht über den Verlauf. Die Perspektiven und weiteren Schritte, die sich ergeben werden gemeinsam besprochen.

Baustein 8:

Nach dem Praktikum erhalten die Schüler sowie die Eltern eine differenziertere Dokumentation von Fähigkeiten. Das Fähigkeitsprofil bzw. der Praktikumsbericht gibt Aufschluss darüber wo und in welchem Rahmen das nächste Praktikum stattfinden kann und welche Fähigkeiten im schulischen Rahmen noch trainiert werden müssen. Aus der Analyse der Fähigkeiten jeden Schülers ergeben sich weitere Indizien zur Vorgehensweise in der beruflichen Orientierung. Nach jedem Praktikum wird ein Praktikumsbericht erstellt.

Baustein 9:

Die Berufserkundung wird durch eine Kooperation mit dem ZAWM Eupen organisiert und durchgeführt. Jeder Schüler kann eigenverantwortlich entscheiden, welchen Beruf er näher kennen lernen möchte.

In der Berufserkundung erfahren die Schüler mehr über die unterschiedlichen Tätigkeiten, die der Beruf umfasst, die Einsatzgebiete, die Kompetenzbereiche,… Auch können die Schüler in diesem Rahmen überprüfen, ob der  Berufswunsch zu ihm/ ihr passt.

Baustein 10:

Die Schüler erhalten durch das zweite Praktikum die Möglichkeit sich weiter zu erproben und für einen Beruf zu qualifizieren. Das Praktikum ist frei wählbar und abhängig von den Fähigkeiten und Interessen des Schülers.

Baustein 11:

Jobcoaching:

Je nach Fähigkeiten und Unterstützungsbedarf werden die Rahmenbedingungen des Praktikums festgelegt sowie festgehalten ob das Praktikum durch eine Unterstützung im Praktikum (Jobcoach) begleitet werden soll. Der Jobcoach ist mit dem Schüler vor Ort und gewährleistet eine engere Betreuung, wenn dies erforderlich ist. Sie berät den Schüler, den Betrieb und macht Anpassungen, falls gewünscht. Auch hat sie die Möglichkeit einzelne Arbeitsschritte mit dem Schüler einzuüben.

Baustein 12:

Praktikumsaquise:

Wichtig bei der Praktikumsaquise ist, dass die Anforderungen der Praktikumsstelle benannt werden und die Anforderungen zu den Fähigkeiten, Kompetenzen des Schülers passt, damit das Praktikum erfolgreich verlaufen kann. Die positive Praktikumserfahrung ist wichtig für die Entwicklung des Schülers sowie zur Stärkung des Selbstbewusstseins.

Baustein 13:

Die „Berufliche Schülerorientierungskonferenz“ findet jedes Jahr verbindlich statt. Die Schule, der Schüler und die Eltern tauschen gemeinsam über die Wünsche, Fähigkeiten, Praktikumserfahrungen des Schülers aus und gemeinsam werden mögliche berufliche Perspektiven festgehalten.

Baustein 14:

Die Praktika verfolgen in diesem Stadium das Ziel einen Betrieb zu finden, der langfristig ein Beschäftigungs- oder Ausbildungsangebot anbietet.

Baustein 15: 

Seminar zum Thema Kommunikation, Kooperation und Konfliktbewältigung.

Ziel der Methode  ist die Erweiterung bestehender und der Erwerb neuer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Im Seminar arbeiten wir mit  Methoden der Selbstreflexion und fördern die Arbeit in der Gruppe bzw. den Austausch der Teilnehmer. Die Interaktion mit den anderen der Gruppe ist dabei sehr wichtig, da zu diesem Zeitpunkt bereits alle Schüler Praktikumserfahrungen sammeln konnten. Die Schüler sollen ihr eigenes Verhalten analysieren und lernen durch die Seminareinheiten ihr Verhalten den Umständen im Arbeitsalltag anzupassen.

Baustein 16: Abschlussgespräch am Ende der Schulzeit:

Es finden Übergabegespräche statt. Diese sind je nach Schüler und individuellem Werdegang unterschiedlich.

 

 

Folgendes Video erklärt unsere Arbeit:

 

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