Zu unserer Bauernhof-Familie gehören folgende Tiere: unsere Hunde Lülü und Marly, 5 Kaninchen, 3 Meerschweinchen, ca. 20 Hühner, 2 Ziegen, 1 Pony und 3 Esel. Außerdem kümmern wir uns um einige Hochbeete.

 

 

 

Die großen Mehrwerte, die uns der Schulbauernhof bietet, sind der Umgang mit Tieren und Pflanzen sowie das lebenspraktische Lernen.

Tiere sind immer authentisch und stellen für Kinder einen direkten Spiegel dar. So können sie Kindern durch ihr Verhalten vermitteln was ihnen gefällt und was nicht. Die Rolle des Pädagogen ist es hier, zwischen Kind und Tier zu vermitteln. Wir tragen Sorge, dass es zwischen Kind und Tier zu einer positiven Begegnung kommt, aus der das Kind individuelle Erfahrungen sammeln kann.

 

Hier geht es zum Video vom Projekt "Pädagogik auf 4 Pfoten". Das Video schildert unsere Arbeit mit den Hunden.

 

 

Auf dem Bauernhof stehen regelmäßig kleinere und größere praktische Arbeiten an. Für viele Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten ist alleine die Tatsache mit den Tieren und für die Tiere zu arbeiten ein großer Motivationsschub, der ihnen hilft, bei einer Arbeit "am Ball" zu bleiben. Der Pädagoge nimmt auch hier eine unterstützende Rolle ein.

 

Eine Förderung ist in folgenden Bereich möglich:

 

> Sozial-emotionaler Bereich → Förderung sozialer Kompetenzen:

  • Im Umgang mit sich selbst: Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung, Selbstdisziplin, Wertschätzung
  • Im Umgang mit Anderen: Wahrnehmung, Anerkennung, Toleranz, Respekt, Empathie, Kompromissfähigkeit, Kritikfähigkeit
  • In Bezug auf Zusammenarbeit: Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit
  • Führungsqualitäten: Verantwortung, Pflichtbewusstsein, Flexibilität, Konsequenz, Durchsetzungsfähigkeit, Vorbildfunktion

 

 

> Sprachlicher Bereich:

  • Non-verbal: Körpersprache, Gestik, Mimik
  • Einsatz von Piktos… (UK)
  • freier Ausdruck im Zusammensein mit Tieren (drucklos)

 

 

> Kognitiver Bereich:

  • Handlungsabläufe planen, organisieren, chronologische Reihenfolge einhalten…
  • Aneignung von Sachwissen im Bereich Naturwissenschaft (Tiere, Pflanzen, Garten, Nahrungsmittel, Landwirtschaft…)

 

 

> Bereich Fein- und Grobmotorik:

Beispiele: Eier einsammeln und säubern, Tiere füttern, Stall ausmisten, kehren, Schubkarre fahren, basteln, mit Werkzeugen umgehen, schneiden...

 

 

 

 > Bereich Mathematik:

Beispiele: Umgang mit Geld (Eierverkauf), 1zu1 Zuordnung (Eier in Dosen verteilen), (Ab-)zählen (der Eier, der Tiere, der Pflanzen…), Mengen bilden und vergleichen (Füttern der Tiere), Messen und Abwiegen (bei der Verarbeitung der Ernte)…

 

> Unterstützung der Klassenleiter unter Berücksichtigung der Rahmenpläne:

Hier geht es darum, dass alle Kinder von den Möglichkeiten des Bauernhofs profitieren können. Ziel ist, die Schüler auf möglichst konkretem Wege an Umgang und Wissen mit und über Tiere/n und Natur heranzuführen. In Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern möchten wir den Kindern Unterrichtsmaterie (zum Beispiel im Fach Naturwissenschaften) auf praktische und anschauliche Weise näherbringen. Dies kann zum Beispiel in Ateliers mit Kleingruppen oder mit der ganzen Klasse geschehen. Die Kinder haben so die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen zu konkretisieren (Bsp. Verdauungsapparat: Wie verdauen Säugetiere ?).

 

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