Unter Reittherapie versteht man alle Maßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz des Pferdes positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten eines Menschen erzielt werden sollen. Dies gilt für die körperliche, sowie die seelische Ebene und beinhaltet sowohl das Reiten, als auch die Bodenarbeit und die Pflege rund um das Pferd.


Das Pferd spricht den Menschen auf emotionaler Ebene an, bewertet nicht und lässt sowohl Nähe, als auch Distanz zu. Dadurch ist das Pferd ein hoher Motivationsträger und ersetzt oft mühsame Arbeit in den klassischen Therapien. Die Kinder bauen über diesen Kontakt mit dem Pferd und die Kommunikation (sowohl verbal als auch nonverbal) einen Vertrauensmoment und eine Beziehungsebene auf, die ihnen helfen sich ihren Mitmenschen zu öffnen. Pferde kommunizieren sehr authentisch. Sie senden keine zweideutigen Signale oder haben versteckte Ansichten. Durch dieses direkte Feedback erhalten die Kinder eine sofortige Rückmeldung über ihr Verhalten.

 

Die Kinder übernehmen eine selbstständige und selbstbestimmte Verantwortung für das Pferd und sammeln positive Erfahrungen, die sie im Zusammenleben mit ihren Mitmenschen einsetzen können.


Die dreidimensionalen Bewegungen des Pferdes haben eine positive Auswirkung auf die Haltung, das Gleichgewicht, die Koordination und den Tonus der Kinder. Dadurch entwickeln die Kinder eine bessere Körperbeherrschung und entfalten ein neues Körpergefühl.
Die wohltuende Wärme und das Getragenwerden im Rhythmus des Pferdes lassen Erinnerungen an frühkindliche Geborgenheit aufkommen und haben somit einen beruhigenden Effekt auf die Kinder.

 

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